
Fotografie Frank Mühlhausen
Februar 2025 – SL3-s
Die SL3-s ist da! Seit meinem Umstieg von Nikon auf Leica habe ich für das Wildlife-Shooting eine Kamera mit genügend Schnelligkeit im AF und ausreichender Bildfolge schmerzlich vermisst. Die SL2-s hat da nicht gehalten, was sie versprochen hat. Jetzt ist die SL3-s erschienen und ergänzt meine SL3 für Sport-/Wildlife…
Da wird es Zeit, sie mit „Birding“ zu testen… Eindrücke vom Federsee bei zum Teil „problematischen Bedingungen“ (neblig) – Objektiv 500/5.6, z.T mit 1.4 Extender. Einstellung i.d.R 7 fps.
Mein Resultat: da kommt Freude auf!!!!












April 2025 – Sonnenaufgang am Federsee



Oktober 2025 – Ramsau/Dachstein
Das vierte Mal mit Leica im Dachsteingebiet…es entstehen trotzdem immer „neue“ Bilder, keines gleicht dem anderen! Als „leichtes Objektiv“ beim Bergwandern habe ich das neue 28-70 ausprobiert. Gute Bildqualität und das Gewicht bzw. die Gewichtsreduzierung merkt man sofort – es wiegt ca. 1/3 von meinem 24-90!







Juni 2026 Die Leica SL3-P…oder: was soll die denn jetzt bei mir???
Etwas mehr als ein Jahr habe ich die SL3-S als „zweiten Body“ neben der SL3, insbesondere für Themen, bei denen es auf Schnelligkeit ankommt (AF, fps).
Jetzt kommt „das Product Announcement“ von Leica und Ende Juni die Einladung zum Leica Store Stuttgart. Schon im Vorfeld gab es ja einige Mutmaßungen über eine „neue SL3-P“ und das hat sich auch als richtig herausgestellt.
Eine Kamera für mich? Statt der etwas über ein Jahr alten SL3-S? Die SL3-S – angeschafft für den Zweck Wildlife – nach dieser Zeit schon wieder verkaufen? In einem Post in L-Camera-Forum habe ich geschrieben: …. ICH NICHT, liebe LEICA!!! Nach dieser kurzen Zeit von einer Kamera, mit der ich zufrieden bin, gleich weiter und sie mit gehörigem Preisabschlag eintauschen? ICH BLEIBE BEI DER SL3-S !!!!
Na, so wie das mit festen Vorsätzen manchmal ist: Product announcement mitgemacht, Kamera angeschaut, verhandelt. SL3-S als „Trade in“, SL3-P zu mir…
Warum? Nun im wesentlichen drei Gründe:
- Bei Tieraufnahmen – insbesondere bei Vogelaufnahmen – croppe ich trotz der Brennweite von 400 oder 500 mm recht oft. Mit 24 MP bleibt dann ggf. nicht mehr genug für einen Qualitätsprint in A2.
- Der Autofocus – doch tatsächlich NOCHMAL besser…!
- Zumindest theoretisch besteht die Möglichkeit, 40 fps zu machen mit voller Autofokusnachführung… Brauche ich das? In der Regel bin ich bei 5-7 fps. Aber – die MÖGLICHKEIT besteht. Und wer weiss…. für bestimmte Momente wie den Abflug eines Vogels etc ist die Reserve nicht verkehrt. Im Normalfall reichen die 5-7 fps aus – mal ganz ehrlich: wer schaut schon nach einem Trip tausende von Bildsequenzen durch, die sich fast nicht unterscheiden lassen… Aber sicher ist sicher.
Also: her mit der SL3-P und gleich mal am „Federsee“ ausprobiert, wie sie „tickt“.
Alle Bilder mit SL3-P, 500/5.6-7.1, Auto-ISO, 5-7 fps, ca. 1/1000, Electronic shutter. Eine kleine Auswahl aus dem „Schnelltest“ mit Tieren in „verschiedener Geschwindigkeit“:













Und jetzt?
Ich bin MEHR ALS ZUFRIEDEN !! Die SL3-P wird für „alle Themen ausser Landschaft und Porträt“ meine „Hauptkamera und ich muss sagen: Anders als gedacht, ich trauere der SL3-S nicht nach!
Passt alles für „meinen Use Case“…
Juli 2026 – Gaisalpseen bei Oberstdorf
960 Höhenmeter, Fotorucksack NYA-EVO mit (laut Kofferwage) 15,8 kg und eine berg-fitte „Allgäuer Tochter“ auf einem Fototrip von Reichenbach zum oberen Gaisalpsee…. Kann das klappen? Na ja, am Tag drauf konnte ich kaum noch gehen, aber den Rucksack mit den 2 Bodies SL3 / SL3-P und dem 100-400 sowie dem 28-70 habe ich geschleppt! Ich muss mein „Höhenmetertraining“ in der Sportwelt hier allerdings umstellen – mehr Treppe als „nur“ Steigung. Der Weg ist steil von Anfang bis Ende.
Gute Bilder sind aus meiner Sicht recht viele entstanden – insbesondere im Tobel. SL3-P mit dem 100-400 ohne Stativ.
Wiederholung oder auch der Weg bis rauf zum Rubihorn steht im Programm!













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